Auslandspraktikum – Erfahrung und Abenteuer

Ich entschied mich, im Rahmen meines Studiums, das Pflichtpraktikum im Ausland zu absolvieren. Da ich in ein englischsprachiges Land wollte, entschied ich mich nach einer ausgiebigen Durchforstung mehrerer Stellenmärkte im Internet für London, da ich dort einige vielversprechende Stellenangebote fand. Die Hauptstadt Englands bot sich als Weltmetropole schließlich an, um einiges zu erleben. Da ich mich aufgrund meines später geplanten Jobs in Richtung Online-Marketing orientieren wollte, bewarb ich mich bei einem netten Unternehmen, welches Online-Konzeptionen vermarktete. Das Personalmanagement war von meinen Bewerbungsunterlagen überzeugt und ich mein Arbeitsantritt wurde auf den 1.08.08 festgelegt. Anfangs machte ich mir Gedanken, dass ich sprachliche Probleme haben könnte. Doch glücklicherweise bekam ich zunächst meine Arbeitsanweisungen immer per Mail. Somit hatte ich die Chanche teilweise Wörter zu übersetzen wenn etwas nicht ganz klar war. Mein Aufgabenbereich lag in der Ausarbeitung der deutschsprachigen Verfassung einer Internetseite, was großen Spaß machte. Allein durch das Übersetzen verbesserte sich mein Englisch Tag für Tag. Auch mit meinen immerhin 45 Kollegen, welche in unterschiedlichsten Bereichen tätig waren verstand ich mich bestens. Einmal die Woche trafen wir uns alle zum Fußball und gingen danach in auf ein paar Bier in unterschiedlichste Pubs. Ich hatte auch zwei gleichaltrige internationale Praktikantenkollgen mit denen ich mich besonders gut verstand. Beide wohnten sogar in der Nähe meines Hostels, sodass wir auch nach der Arbeit viel Zeit miteinander verbrachten. Die Stimmung in der Firma war trotz des teilweise enormen Termindrucks meist sehr gelassen. Durch die gemeinsamen Aktivitäten und Feiern (beispielsweise das 20 jährige Firmenjubiläum) wurde unsere Truppe stark zusammengeschweißt. Die 6 Monate vergingen alles in allem viel zu schnell. Wenn es nach mir ginge, wäre ich gern länger geblieben. Ich hatte von diesem Auslandspraktikum eigentlich nur Vorteile. Mein Englisch hat sich extrem verbessert, ich habe viele nette neue Menschen kennengelernt und bin bedeutend selbstständiger geworden. Das halbe Jahr war eine super Sache, die ich jedem ans Herz legen würde.

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